Hoher Kontrast: An Aus

Berichte von der Baustelle

 

Die Gewinner des Schüler-Schreibwettbewerbs:

 

Platz 1

Wer sich wohlfühlt, wird schneller gesund!

Das neue Kinderkrankenhaus in Eppendorf bietet eine besondere Wohlfühl-Atmosphäre!

Ein Bericht von Gretje Ziegler, Gymnasium Allee, Klasse 6c

Am 28.03. machte ich mich mit meinem Vater auf den Weg zum Universitätskrankenhaus Eppendorf (UKE) zu einer Pressekonferenz anlässlich des bald fertigen Kinder UKE.

Schon bevor ich ankam, machte ich mir Gedanken, was das Kinder-UKE besonders machen könnte, denn eigentlich sind Krankenhäuser ja ziemlich doof und öde… Immer ekliges Essen, komischer Geruch und nur ein Gemeinschaftsraum, das kennen wir doch alle: ein typisches Krankenhaus!

Doch in diesem Fall ist es anders: Das Kinder-UKE ist dem Architekten sehr gut gelungen! Schon alleine von außen (und es war bis jetzt nur eine Baustelle) sieht es gegenüber den anderen Krankenhäusern eigentlich ziemlich einladend aus, es hat große Fenster, zugängliche Terrassen und sogar ein Dachgarten ist in Planung!

Doch wir müssen jetzt erst einmal zurückspulen: Um 16:30 Uhr saß ich in einem Saal mit noch vielen anderen Nachwuchs- Journalisten, die genauso wie ich Aufregung verspürten. Außerdem saßen da auch noch Rainer Schoppik, Kaufmännischer Vorstand des UKE, Prof. Dr. med. Ania C. Muntau, Direktorin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Sonja Spahl, Pflegerische Zentrumsleitung der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Dr. Rainer Süßenguth, Leiter Förderbetreuung und Fundraising und Eike Deuter, der Projektleiter.

Am Anfang haben diese Erwachsenen die ganze Zeit nur geredet und so viel habe ich dabei herausbekommen:

2006 ging es mit den Überlegungen für ein neues Kinder-UKE los. 2010/11 führte man dann einen Architektur-Wettbewerb durch, wer das UKE nun bauen sollte. Gewinner war Tönjes Schröter Jansen aus Lübeck. 2012 fingen die Planer an, sich Gedanken über die Technik zu machen, es dauerte ein Jahr bis die ganze Technik feststand. Dann mussten sie sich natürlich überlegen, was das Ganze kostet und wie viel es überhaupt kosten darf. Herr Deuter: ,,Wir gehen hier mit öffentlichem Geld um, es ist nicht so, wie wenn eure Eltern etwas bauen.“
2014 sagte die Stadt zu und die Baugrube wurde ausgebuddelt; bis sie fertig war und der erste Beton geflossen war, dauerte es jedoch noch bis 2015!

Dr. Muntau meldet sich zu Wort: „Wir fühlen uns verantwortlich für die ganz kranken Kinder und spezialisieren uns auf die Kinder, die chronisch oder sehr krank sind. Die meisten kommen öfter hierher, manchmal sogar 200 Tage im Jahr. Dies muss man verstehen“, sagte sie, „ es muss ein Ort sein, wo man zu Hause ist, wo es schön und gemütlich ist. Außerdem haben wir uns auch weiterentwickelt: Nun haben wir sechs Stellplätze für Rettungswagen, eine automatisch aufgehende Tür und man muss nicht direkt im Raum des Röntgens warten, sondern kann z.B. ein Eis essen gehen, denn ab jetzt wird man übers Handy benachrichtigt, wann man drankommt.“

Und jetzt kommen wir zu den Sachen, die das Kinder- UKE aus meiner Sicht besonders machen:

Das Kinder-UKE hat 23 Räume allein zum Vergnügen, Spaß haben, mit gesunden Freunden spielen, wo man sicher ist und weiß, dass nicht gleich ein Arzt kommt. Diese Räume sind liebevoll und altersgerecht gestaltet.

Außerdem soll das Essen gut sein und es soll eine Gemeinschaftsküche mit drei Kochplätzen geben, wo die Familie zusammen das Lieblingsessen des kranken Kindes kochen kann. Dies fand ich besonders toll, denn ich war selbst schon dreimal im Krankenhaus und immer gab es ziemlich ekliges Essen, ich meine, wer kennt nicht diesen ekligen Kartoffelbrei? Also wenn man schon krank ist, dann soll es nicht auch noch schlechtes Essen geben!

Außerdem kann man in der Klinik per Video in seine Klasse geschaltet werden und man kann im Unterricht mitmachen, solange man möchte. Das wird bestimmt nicht allen von euch gefallen, na ja Schule ist halt Schule, dennoch ist dies ein Fortschritt.
Es gibt auch eine Theaterbühne, wo regelmäßig Besuchsgruppen kommen und den kranken Kindern etwas vorspielen, oder die Kinder zusammen selber ein Stück einüben, falls sie fit genug sind. Und mitten im Innenhof steht eine 126 Jahre alte Hainbuche welche genauso alt ist wie das UKE.

Aber es gibt natürlich nicht nur Räume für die Unterhaltung, sondern auch drei Operationssäle, sechs Betten für Kinder nach einer Knochenmarktransplantation, 14 tagesklinische Behandlungsplätze, 148 Betten inklusive eine Tagesklinik und noch vieles mehr.

Dr. Rainer Süßenguth: „Wir haben die Kinder gefragt, was für sie wichtig ist. Die Wünsche der Kinder sollen besonders realisiert werden. Zwei wichtige Dinge waren, dass erstens die Eltern ohne Antrag bei den Kindern übernachten können und zweitens, dass es ein Kino geben soll. Jetzt sind auch eine ganze Reihe weitere Besonderheiten in Planung, leider kostet das alles Geld.“
Das alles zahlt nämlich nicht nur die Stadt, die zahlt nur 20 Millionen von fast 70 Millionen Euro Gesamtkosten, was ziemlich doof ist, sagte Rainer Schoppik. Das UKE zahlt 26 Millionen Euro, 23,5 Millionen müssen an Spenden gesammelt werden. Im Moment fehlen dem Kinder-UKE noch knapp 4 Millionen Euro. Würde also jeder Hamburger nur 2 Euro spenden, hätten sie das Geld zusammen!

Also mir hat der kleine Einblick in das Kinder-UKE und seine Ausstattung wirklich gut gefallen, denn mal ehrlich: dieses Krankenhaus wird wahrscheinlich echt gut werden!

 

Platz 2

Großes Kino – das neue Kinder-UKE

Es steht ein Baum im Innenhof

Ein Bericht von Jennifer Müller, Sankt-Ansgar-Schule, Klasse 6a, Redakteurin der Schülerzeitung „sas.tastisch“

Anfang 2014 ging es groß durch die Hamburger Medien: Das Universitätsklinikum Eppendorf (kurz: UKE) bekommt ein neues Kinderklinikum, das größte und modernste in Norddeutschland.

Während 2007 schon die ersten Besprechungen liefen und der Architekturwettbewerb 2010 stattfand, wurde erst 2014 das Projekt vollständig vom Senat abgesegnet. Und es wurden weder Kosten noch Mühen gescheut, um den Kindern die bestmöglichste Behandlung zu ermöglichen.

69,5 Mio. Euro kostet der Bau insgesamt. Davon kamen nur 20 Mio. Euro von der Stadt Hamburg, ein Klacks für eine so große Stadt. Das UKE steuert 26 Mio. Euro bei. Knapp 4 Mio Euro müssen von den insgesamt 23,5 Mio. Euro Spendengeldern noch gesammelt werden. Aber die Mühe lohnt: Die Einrichtung und der Bau wurden genau auf die Bedürfnisse und Wünsche der Kinder ausgearbeitet. Die Kinder konnten selber Wünsche äußern, was für Dinge sie gerne im neuen Kinderklinikum haben möchten. So steht in jedem Patientenzimmer jeweils ein weiteres zusätzliches Bett, in dem ein Elternteil schlafen kann. Ebenso war es ein Wunsch der Kinder, Filme in einem Kinosaal zu gucken. Jetzt finden sie neben 23 Spiel-, Gesellschafts- und Aufenthaltsräumen (darunter ein Gymnastikraum und eine Theaterbühne für die kreativen Kids) auch einen Kinosaal, in dem die neuesten Blockbuster laufen. Vormittags wird er für Vorträge für die Medizinstudenten genutzt und am Nachmittag können dort die kleinen und großen Patienten Filme und Serien genießen.

Doch wie wir alle wissen, gibt es in Deutschland leider eine Schulpflicht und diese wird auch im Kinder-UKE nicht missachtet. So werden die Patienten entweder im Großen gemeinsamen Klassenraum oder (die Schwerkranken) direkt vor Ort in ihren Zimmern von erstklassig ausgebildeten Lehrfachkräften unterrichtet. Auch können die Kinder live in den Klassenraum ihrer Schule geschaltet werden. Viele Kinder sind aufgrund ihrer Krankheit ca. 200 Tage im Jahr zur Untersuchung im UKE. „Uns ist es sehr wichtig, dass die Kinder sich geborgen fühlen und sich die Familien, trotz der Krankheit des Kindes, treffen und zusammen schöne Dinge erleben.“, so die Chefärztin Prof. Dr. Muntau. So können die Familien jetzt zusammen in einer Küche das Lieblingsessen der Kinder kochen und am großen gemeinsamen Tisch essen.

Prof. Dr. Muntau versicherte uns ebenfalls, dass die Aufenthaltsräume ,,spritzfreie“ Zonen sind. Doch unsere Redaktion interessierte sich ebenfalls für die Geschichte des Baus und die jetzige Ausstattung. Die Zimmer werden groß sein mit riesigen Fenstern. Besonders stolz ist Frau Prof. Dr. Muntau auf die Tatsache, dass vor jedem Fenster ein Baum stehen wird, so dass die Kinder sich so fühlen können als würden sie mitten im Eppendorfer Park stehen. Ebenso sind drei Dachterrassen in Planung, auf der einen soll sogar ein Dachgarten angelegt werden. Insgesamt wird es drei Operationssäle, 14 tagesklinische Behandlungsplätze, 16 Intensivbetten für die Kinderintensivstation, 148 Betten inklusive Tagesklinik, sechs Betten für Kinder nach einer Knochenmarktransplantation und 550 Sanitäranlagen geben. Insgesamt hat das neue Kinderklinikum 11.000 m2 Nutzfläche davon sind 3.590 m2 Ambulanzbereich.

Außerdem wurden 13.400 m2 Beton und 1.500t Stahl verbaut, 150.000 m Starkstromkabel verlegt und eine Fensterfläche von insgesamt 3.000 m2 errichtet. Die Behandlungsschwerpunkte des neuen Kinder-UKE sind: Krebs- und Stoffwechselerkrankungen, seltene Erkrankungen, angeborene Speichererkrankungen, Immundefekte, Gehirnerkrankungen sowie Leber-, Nieren- und Knochenmarktransplantationen. Und der Bau schreitet voran. Ende 2014 war die Baugrube fertig, 2015 floss schließlich der erste Zement und wenn alles glattläuft, ist der Bau im Herbst 2017 fertig. […] Für die, die es nicht wussten: Der Baum, der das ,,I“ im Wort Kinder-UKE darstellt, steht stellvertretend für die 127 Jahre alte Heimbuche im Innenhof. Sie steht unter Denkmalschutz und so wurde das KINDER-UKE einfach um die Buche herum gebaut. Die Redaktion der Schülerzeitung „sas.tastisch“ der Sankt-Ansgar-Schule bedankt sich recht herzlich für die Mühe, die Eindrücke, die unsere Redakteurin sammeln durfte und wünscht viel Glück und gutes Gelingen.

 

Platz 3

Schüler-Pressekonferenz am 28.03.2017: „Kinder-UKE – in Hamburg entsteht die modernste Kinderklinik im Norden“

Ein Bericht von Shari Antonia Bleitner, Carl von Ossietzky Gymnasium, Klasse 12

Auf den Tag der Schüler-Pressekonferenz freute ich mich, denn es ging um ein Thema was mir sehr am Herzen lag: das neue Kinder-UKE. Mich interessiert dieses Thema besonders, da ich vor einiger Zeit selbst längere Zeit im UKE als Patientin lag.

Es begann vor 4 Jahren. Ich saß in meinem Zimmer, die Ärzte sagten mir, Sie wüssten nicht was ich habe. So wie meine Eltern, machte auch ich mir große Sorgen. Es hieß, ich müsse länger im Krankenhaus bleiben. Ich erinnere mich noch, wie ich in meinem Zimmer saß und sehr traurig war. Ich wollte zurück nach Hause in mein eigenes Zimmer. Ich schaute mich um und fühlte mich ganz und gar nicht wohl. Das Zimmer war klein, meine Bettnachbarin, die ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht kannte, hatte ihr Bett sehr nah an meinem. Mir war bewusst, dass Krankenhäuser keine schönen Orte sind, aber eine Kinderklinik hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt. Nach der ersten Nacht, kam endlich meine Mutter. Ich beschwerte mich bei ihr, wo ich gelandet war. Als kleines Kind habe ich vielleicht etwas übertrieben, aber ich fühlte mich einfach nicht wohl.
Nach 3 Wochen auf der Station durfte ich dann endlich wieder nach Hause. Die Krankenschwestern und Ärzte waren zwar alle sehr nett, aber in der Umgebung fühlte ich mich einfach nicht wohl. Um zu Untersuchungen zu kommen, musste ich mit dem Rollstuhl über das halbe Krankenhausgelände fahren.

Jetzt nach 4 Jahren bin ich wieder gesund. Die Kinderklinik liegt mir aber weiter am Herzen, weil ich miterleben durfte, wie das Leben auf der Station sein kann. Als ich erfuhr, dass die neue Kinderklinik fast fertig ist und die Schüler sich auf einer Pressekonferenz über den Stand informieren dürfen, bereitete ich mich vor. Endlich gab es die Möglichkeit, Informationen zur neuen Kinderklinik aus erster Hand zu erhalten. Ich überlegte mir Fragen zu den Zimmergrößen und zu all den Untersuchungen, die zukünftig unter einem Dach stattfinden sollen.

Ich hatte keine Vorstellung, wie so eine Pressekonferenz ablaufen wird. Als wir ankamen, wurden wir zuerst ganz nett begrüßt und wir durften uns einen Platz aussuchen. Petra Gilb aus der Kommunikation hielt eine kleine Willkommensrede, dann wurden die fünf Redner auf dem Podium von Saskia Lemm der Pressesprecherin vorgestellt. Rainer Schoppik, der Kaufmännische Vorstand vom UKE stellte das gesamte Projekt erst einmal vor. Jeder erzählte dann zu seinen Aufgaben beim Bau der Kinderklinik. So haben wir aus jedem Bereich etwas erfahren. Herr Deuter, der Projektleiter erzählte wie viel Geld man benötigt und woher das Geld überhaupt kommt. Insgesamt werden 69,5 Mio. Euro benötigt. Das Geld setzt sich aus je einem Drittel Spenden, Eigenmitteln des UKE und Invest der Stadt zusammen. Für das Sammeln der Spenden ist Herr Dr. Süßenguth aus dem Fundraising verantwortlich. Er sagte, wenn jeder Hamburger noch 2 Euro spenden würde, könnte das Kinder-UKE wie geplant gebaut werden. Das fand ich interessant. Professor Muntau erzählte uns was ihr als Ärztin ganz besonders wichtig ist. Mir lag am Herzen, ob die Dinge berücksichtigt wurden, die mich persönlich am meisten störten. Und ja, es soll insgesamt 148 Betten geben und 3 Operationssäle. Damit auch die Familien die Möglichkeit haben, ihre Kinder zu besuchen, soll es Gesellschafts- und Aufenthaltsräume geben. So richtig vorstellen konnte ich mir dies allerdings noch nicht. Als wir dann vor Ort auf der Baustelle waren, war ich einfach nur begeistert, die Räume sind größer, heller und freundlicher gestaltet als alle vorher berichtet haben.

Ich war sprachlos von den Eindrücken. Ganz besonders gefielen mir die riesigen Fensterfronten. Aus jedem Stockwerk kann man auf einen großen alten Baum gucken. Ohne zu übertreiben, war ich den Tränen nahe. Ich konnte mich so in meine Krankenhauszeit zurückversetzen und freute mich sehr über die Veränderungen.
Eröffnet werden soll die Kinder-Klinik im Herbst 2017. Dieser Tag wird bestimmt ein großer Erfolg. Der Tag der Pressekonferenz war rundum gelungen, wir haben vieles aus erster Hand erfahren und konnten mal fragen, was uns wirklich interessierte.

 


 

Deuter Rund

 

Interview mit Eike Deuter, Projektleiter Bau der neuen Universitären Kinderklinik

(Interview am 06. April 2016)

Herr Deuter, wer kam eigentlich auf die Idee, die alte Hainbuche in den Bau mit einzubeziehen?

Eike Deuter: Die Idee war Teil des Gewinnerentwurfs der TSJ Architekten beim Architektenwettbewerb in 2010. Das Konzept hat überzeugt, weil es einfach rund war. Und bisher ist es uns gut gelungen, das komplette Raum- und Funktionsprogramm um die Hainbuche herum zu entwickeln. Jetzt steht sie mittendrin.

Der Baum erleidet da keinen Schaden?

Nein. Die Hainbuche wird ja komplett überwacht von unserer Gärtnerei und vom Grünflächenamt der Stadt Hamburg. Bis jetzt sieht sie gut aus und beginnt gerade zu blühen.

Wie gefällt Ihnen der neue Krankenhausbau – verglichen mit anderen Gebäuden auf dem UKE-Gelände?

Also, jetzt muss ich natürlich aufpassen, dass ich die anderen Gebäude nicht schlechter mache als sie sind. Aber die neue Kinderklinik ist wirklich ein ganz besonderer Bau. Die Ansprüche liegen sehr hoch, denn es reicht nicht aus, einfach eine funktionale Klinik hinzustellen. Bei der Planung ist an alle Beteiligten gleichermaßen gedacht worden: natürlich an die Pflege und die Ärzteschaft. Aber insbesondere sind auch die Bedürfnisse der Kinder berücksichtigt worden, wie z.B. Rückzugsmöglichkeiten und altersgerechte Aufenthaltsorte. Sogar Eltern erhalten hier mehr Raum für sich, für eigene Wünsche und Interessen oder für die zehn Minuten Ruhe, die einfach mal nötig sind. Für uns war die besondere Herausforderung, sich manchmal widersprechende Anforderungen zu erfüllen. Das ist nicht immer leicht, aber letztlich finden wir immer eine Lösung. Das ist das, was mir an der Kinderklinik ganz besonders gefällt.

Haben Sie manchmal schlaflose Nächte, ob alles klappt? So ein Bau ist ja schon sehr komplex, allein die ganze Technik, die eingebaut wird.

Schlaflose Nächte ist übertrieben, aber zu sagen, dass ich alles total gelassen hinnehme, ist auch übertrieben. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Mit Sicherheit ist es eine komplexe Aufgabe, die wir zu erfüllen haben. Sie ist aber auch in guten Händen. Wir haben ein gutes Planungsteam auf UKE-Seite. Und wir haben eine vertrauensvolle Partnerschaft mit dem Generalunternehmer Züblin aufgebaut. Insgesamt bin ich sehr zuversichtlich, dass alles so wird, wie wir uns das vorstellen, jedenfalls, wenn wir die noch fehlenden Spenden erhalten.

Welcher Teil des Neubaus gefällt Ihnen persönlich am besten?

Das Beste ist das Ineinandergreifen ganz unterschiedlicher Bereiche. Super finde ich, dass wir die bestehenden Innenhöfe als kleine grüne Oasen im Bereich des Altbaus erhalten können. Für die Belegschaft und die Patienten wird es Orte der Ruhe geben. Mit Sicherheit werden die Dachterrassen beliebte Aufenthaltsorte werden. Und auch in den Räumen rund um die Hainbuche herum wird eine tolle Atmosphäre herrschen. Dieses Grün, diese Offenheit und die Geborgenheit, die der Baum bietet, ist einfach etwas ganz Besonderes.

Und, wie viele Millionen werden am Ende zusätzlich auf den Tisch gelegt werden müssen? Womit rechnen Sie?

Ich rechne nach wie vor mit 69,5 Millionen Euro und das ist das Ziel, an dem ich mich auch messen lasse.

Spendenkonto: Hamburger Sparkasse IBAN: DE54200505501234363636 BIC: HASPDEHHXXX Stichwort: Kinder-UKE
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