Hoher Kontrast: An Aus

Aus Liebe zum Leben – Geschichten aus dem Pflegealltag

 

„Jeder Tag ist anders!“

Sabrina Noll über ihren Alltag in der Notaufnahme und ihre Wünsche für das neue Kinder-UKE …

sabrina noll zugeschnitten

 

Noll_Sabrina (2)Sabrina Noll arbeitet seit April 2012 in der Notaufnahme der Kinderklinik, und auch ihre Ausbildung hat sie am UKE abgeschlossen. Der 26-Jährigen gefällt an ihrem Beruf vor allem, dass sie morgens noch nicht weiß, was sie abends zu erzählen hat: „Es wird einfach nie langweilig, jeder Tag ist irgendwie anders.“ Und auch, wenn es ab und zu weniger schöne Tage gibt, lässt sie sich davon nicht unterkriegen. „Leider gehören auch traurige Erlebnisse zu unserem Alltag dazu, aber an solchen Situationen wächst man“, erklärt die Kinderkrankenpflegerin. Dass im Herbst 2017 das neue Kinder-UKE eröffnet werden soll, freut sie ganz besonders für die Patienten. „Dadurch, dass bald alle Stationen unter einem Dach untergebracht sind, wird alles viel kompakter. Es ist schön, dass ich unsere Patienten dann nicht mehr in die Kälte oder den Regen schicken muss, wenn sie zu einer anderen Station müssen“, erzählt die Hamburgerin. In ihrer Freizeit geht Sabrina Noll gerne shoppen. „Wie jede Frau in meinem Alter wahrscheinlich“, schmunzelt die 26-Jährige. Zu ihren Hobbys gehört außerdem das Lesen. „Vor allem witzige Frauen-Romane haben es mir angetan. Wenn sie in Hamburg spielen, sind sie natürlich besonders spannend, weil man sich alles viel besser vorstellen kann“, schwärmt Sabrina Noll und legt uns ihre Lieblingsautorin, Steffi von Wolff, ans Herz.

 

 

„Nicht traurig sein …“

Edelgard Lackmann, Stationsleiterin der Abteilung Kinder 2 erzählt …

IMG_0067Wir haben so viele Kinder bei uns auf der Station, die enorm tapfer sind und trotz der vielen Untersuchungen, die sie über sich ergehen lassen müssen, ihren Spaß und ihre Lebensfreude nicht verlieren. Besonders ans Herz gewachsen war mir der kleine zweieinhalbjährige Piet, der wegen einer Infektion zwei Wochen bei uns auf der Station Kinder 2 lag. Das arme Kerlchen wurde für Blutentnahmen gepiekt, bekam Infusionen, musste viele Medikamente nehmen und war trotzdem immer gut gelaunt und ein echter Sonnenschein auf unserer Station. Besonders geliebt hat der Kleine seinen Schnuller, ohne den er nicht einschlafen konnte und der ihn in dem ganzen Untersuchungsmarathon immer getröstet hat. Schnell bekam er mit, dass auch andere Kinder Trost brauchten: Oft hörte er die Babys aus dem Nachbarzimmer weinen. Wie sehr ihn das beschäftigt hat, wurde mir erst so richtig klar, als er entlassen wurde. Stolz kam er zu mir und drückte mir ein Abschiedsgeschenk in die Hand: seinen Schnuller! Der sei für die kleinen Babys aus dem Nachbarzimmer, damit ich sie damit trösten könne, wenn sie wieder weinen müssen. Er sei ja jetzt schließlich gesund und bräuchte den Schnuller nicht mehr! Selbstredend, dass Piets Schnuller einen Ehrenplatz bei mir im Büro hat!

Spendenkonto: Hamburger Sparkasse IBAN: DE54200505501234363636 BIC: HASPDEHHXXX Stichwort: Kinder-UKE
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